Buchvorstellung: Liebe am Papierrand

Liebe am PapierrandLiebe am Papierrand

Yoko Ogawa

255 Seiten

Aufbau Taschenbuch Verlag

ISBN: 978-3-7466-3123-3

 

Die namenlose junge Erzählerin leidet kurz nach der Trennung von ihrem Ehemann an einem plötzlichen Ohrenleiden. Nach ihrem Klinikaufenthalt wird sie zu einer Gesprächsrunde zu diesem Thema in ein nahe der Klinik gelegenes Hotel eingeladen. Dort gerät sie in den Bann der Finger eines anwesenden Stenographen und wird in eine ganz eigene Welt entführt.

Ich denke, über den Inhalt kann man gar nicht so viel sagen, ohne alles vorweg zu nehmen und doch würde es nicht ausreichen um dem Buch wirklich gerecht zu werden. Der Roman ist einer von der sehr stillen Sorte. An vielen Stellen ist er verwirrend, abstrakt und auf unterschiedliche Weise auslegbar. Es verschwimmen Realität und Gegenwart so stark miteinander, dass es sehr schwer fällt diese auseinander halten zu können. Aber das ist eigentlich auch nicht unbedingt notwendig. Die Geschichte gibt Anlass noch sehr lange nach dem Beenden des Buches darüber nachzudenken und zu grübeln. Besonders charakteristisch ist die Stimmung und Sprache. Die Stimmung ruhig und gedämpft, die Sprache kann man von poetisch bis sanft und klangvoll beschreiben. Ich denke, man muss diese Art Geschichten mögen, um hiermit etwas anfangen zu können. Für mich hat dieser Roman etwas typisch Japanisches, es wirkt auf eine Art abweisend und unerreichbar und auf der anderen fesselt er mich und zieht mich in sich hinein. Es klingt stets ein melancholischer Unterton mit und doch drückt er auch gleichzeitig ein Gefühl der Zärtlichkeit aus.

Jedem der diese Art Romane mag, kann ich „Liebe am Papierrand“ nur empfehlen.

fünf

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Buchvorstellung: Ich brenne für dich

Ich brenne für dich MafiIch brenne für dich
Tahereh Mafi
379 Seiten
Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-31305-1

 

Während Juliette sich langsam von Andersons Schüssen erholt, wird ihr schmerzlich bewusst, dass der Rebellenstützpunkt Omega Point vollständig zerstört wurde und alle Menschen getötet worden sein sollen. Sie ist völlig im Ahnungslosen darüber, ob es Adam oder jemand ihrer Freunde geschafft hat, vorher zu entkommen. Der einzige Mensch auf der Welt, der sie versteckt hält und der ihr geblieben ist, ist Warner. Sie schwört sich bei ihrem Leben, für sich selbst und alle ihre getöteten Freunde, den Obstersten Anderson zur Stecke zu bringen. Warner bietet sich als ihr Verbündeter an, doch weiß sie nicht, ob sie ihm auch wirklich trauen kann. Doch hat sie eine Wahl?

Der letzte Band ist meiner Meinung nach ein sehr gelungener Abschluss, obwohl einige Fragen nicht komplett geklärt oder ausgeführt wurden. Trotzdem wirkt das Ende schlüssig und rund. Mir hat im Vergleich zu den anderen Teilen ein wenig das Tempo gefehlt und auch die Dreiecksbeziehung wurde für meinen Geschmack ein wenig zu sehr fokussiert. Ich hätte mich gewünscht, dass er restlichen Handlung dafür etwas mehr Beachtung geschenkt würde. Nichtsdestotrotz wurde auch für die Entscheidung in Sachen Liebe für Juliette eine plausible Auflösung gefunden, die ihrer Charakterentwicklung gerecht wird. Auch für andere Erzählstränge, wie die Bruderschaft der beiden männlichen Hauptcharaktere, wurden sinnvoll weitergeführt und besonders die Szenen zwischen Warner und James waren sehr amüsant beschrieben.
Für mich ist diese Trilogie einer der Highlights dieses Jahres und viel zu schnell ging die Geschichte der Rebellion gegen das Reestablishment zu Ende. Das Besondere ist gar nicht mal die Handlung an sich, denn von ähnliche Szenarien hat man sicherlich schon gelesen, jedoch gefällt mir die düstere Stimmung, gepaart mit sehr starken und sich entwickelnden Charakteren besonders gut. Ich habe selten Personen so zu hassen gelernt, um sie dann doch wieder aus ganz neuen Blickwinkeln betrachten zu müssen und ihnen dann einen gewissen menschlichen Statuts zuschrieben zu müssen, der sogar ein eine gewisse Sympathie umschlägt. Ich bin sehr überrascht, dass die Autorin mit ihren Büchern so etwas bei mir ausgelöst konnte, denn das ist wirklich selten der Fall. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr und kann diese nur weiterempfehlen.

vierkommafünf

Buchvorstellung: Rette mich vor dir

Rette mich vor dirRette mich vor dir
Tahereh Mafi
410 Seiten
Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-31304-4

 

Im zweiten Teil der Trilogie sind Juliette, Adam und James nach ihrem Gefecht mit Warner im Omega Point angekommen, dem geheimen unterirdischen Stützpunkt der Rebellen.
Nachdem Adam geheilt wurde wird er getestet, um herauszufinden, warum er Juliette berühren kann. Juliette wiederum soll an ihren Fähigkeiten arbeiten und lernen diese zu beherrschen. Doch da sie noch immer Probleme hat sich zu akzeptieren, kommt sie nur sehr schleppend voran. Das Militär ist auf dem Anmarsch und durchsucht die Gegend nun immer intensiver. Ein Kampf scheint unausweichlich zu werden und Juliette und Adam entfernen sich immer weiter von einander, denn Adam scheint Geheimnisse vor ihr zu haben.

In diesem Teil lernt man Warner sehr intensiv kennen und dies verändert auch etwas die Sichtweise auf ihn, ohne dass man es will. Ich denke dem Leser geht es da ähnlich wie Juliette selbst. Mich hat dies anfangs sehr gestört und ich habe mich versucht dagegen zu weigern, aber man kann Warner, auch wenn man ihn noch immer nicht wirklich mag, an Ende des Buches nicht mehr mit den gleichen Augen sehen. Im Laufe des Buches habe ich dies aber dann immer mehr akzeptieren können.
Juliette hatte in diesem Teil so ihre Schwächen. Ich hatte das Gefühl, dass ihr alle Türen offen stehen sich weiterzuentwickeln, aber sie sich einfach dagegen stäubt, was mit der Zeit etwas anstrengend wurde. Einen sehr guten Gegenpol bot dabei aber Kenji. Dieser Charakter war mir anfangs eher unsympathisch bzw. ich konnte ihn nicht wirklich ernst nehmen. Es stellt sich aber heraus, dass er Humor hat und nicht nur mit seinen Sprüchen nerven kann. Er stellt auch eine Führungsperson dar, die auch durchgreifen kann und dazu noch weitere interessante Fähigkeiten besitzt. Das wichtigste war mir bei ihm aber, dass er auf sehr direkte Weise Juliette seine Meinung mitteilt, sie damit wachrüttelt und dazu bringt sich selbst zu reflektieren, das Selbstmitleid in den Hintergrund zu schieben und anfängt zu kämpfen.
Was ich besonders gut an diesem Band fand war, dass sich die Charaktere alle weiterentwickeln. Der Leser bekommt immer mehr Hintergrundinformationen zugespielt und kann sich damit auch ein erweitertes, teils neues Bild von den Personen machen. Ich finde, dass dies eine große Leistung ist und dadurch in die Handlung eine gewisse Dynamik bringt.
Das Ende ist sehr offen, aber gibt dem Leser das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu wollen. Für mich ist dieser Teil von daher insgesamt vergleichbar mit dem ersten und eine große Empfehlung für Dystopiebegeisterte!

fünf

Buchvorstellung: Ich fürchte mich nicht

Ich fürchte mich nichtIch fürchte mich nicht
Tahereh Mafi
316 Seiten
Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-31283-2

 

Juliette wuchs bis sie 14 Jahre wurde bei Eltern auf, die sie verabscheuten und Angst vor ihr hatten. Denn ihre Berührung fügt anderen Menschen entsetzliche Schmerzen zu und kann sie dabei töten. Juliette ist in sich gekehrt, hält Anstand zu anderen und versucht die Umwelt vor ihr zu schützen. Sie erfährt dabei fast nur Abneigung und Misstrauen. Als durch einen Unfall ein kleiner Junge stirbt, verraten ihre Eltern sie an das neue machtergreifende Regime, dem Reestablishment. Sie wird angeholt, es werden Versuche mit ihr gemacht, die kommt in Jugendanstalten und wird letztendlich in einem Gefängnis für Geisteskranke weggesperrt. Ganze drei Jahre hat sie keinen Kontakt zu anderen Menschen, dann bekommt sie plötzlich einen neuen Zellengefährten und so kommen die Steine ins Rollen, denn es beginnt sich auch das Militär für sie zu interessieren, um ihre Gabe für sich selbst nutzen zu wollen.

Ich war von der ersten Seite an ein großer Fan von Tahereh Mafi. Durch ihren packenden und ungewöhnlichen Schreibstil fand ich sofort Zugang zu ihrer Geschichte. Sie konnte es schaffen, dass ich mich der Protagonistin sehr nah gefühlt habe. Es war praktisch so, als würde ich ihre Gedanken selbst denken. Beim Lesen fühlte ich mich wie in einem Sog und das Buch war viel zu schnell ausgelesen.
Ich denke, das Buch lebt vor allem durch seine tollen Charaktere, denn die Handlung war zwar nie langatmig oder zäh, aber es ist auch insgesamt nicht allzu viel passiert. Die Charaktere haben mich sehr überzeugt. Sie kennenzulernen war sehr intensiv und gerade Warner ist eine Person, die man einfach bis auf die Knochen hasst. Juliette und Adam dagegen sind seine Gegenspieler und beide auf ihre Art sehr starke Persönlichkeiten, die beide ihre Bürde zu tragen haben, aber sich durchkämpfen.
Die Welt, in der diese dystopische Geschichte spielt, ist eine Vision der nahen Zukunft, in der die ganze Welt unter einer herrschenden Militär-Regierung steht und eingeteilt ist in mehrere große Sektoren. Die Erde hat ziemlich viel einstecken müssen, viele Tierarten sind ausgestorben, es gibt keine Vogel mehr am Himmel, das Klima hat sich verändert und durch die zerstörte Ozonschicht traten auch bei den Menschen viele Mutationen auf, die oft zu Missbildungen und Behinderungen führten. Diese kranken Menschen werden weggesperrt, damit sie keine Nachkommen zur Welt bringen können. Es gibt Hungersnöte und ein strenges Regime, welches grausam gegen jeden Widerstand angeht. Ich finde, dass die Autorin diese düstere neue Welt sehr einprägsam beschreibt und sie für mich auch plausibel klingt, ohne zu sehr abzuheben oder zu übertreiben.
Insgesamt hat mich das Buch somit völlig überzeugt, die Charaktere, das Setting, der Schreibstil und die Handlung sind sehr stimmig und somit fiebere ich schon dem zweiten Teil der Juliette-Trilogie entgegen.

fünf

Buchvorstellung: Beastly

Beastly

Beastly
Alex Flinn
329 Seiten
Baumhaus Verlag
ISBN: 978-3-8339-3844-3

 

Wer das Märchen von „der Schönen und das Biest“ kennt, wird sich in dieser Märchenadaption sehr schnell wiederfinden.
Der Teenager Kyle Kingsbury ist in der Schule sehr beliebt. Durch sein attraktives und anziehendes Aussehen liegen ihm die Mädchenherzen reihenweise zu Fußen. Allerdings bringt dies auch sehr negative Seiten zu Tage. Kyle ist arrogant, oberflächlich und eingebildet. Er macht sich ständig über Schwächere lustig und spielt ihnen üble Scherze. Nachdem Kyle das Mädchen Kendra in der Schule kennenlernt, ist für ihn schnell klar: ein Gothic-Mädchen mit bunten Haaren ist das perfekte Opfer. Obwohl sie ihm auch auf eine Art und Weise Angst einjagt, lädt er sie zum Abschlussball ein, um sie dann auflaufen zu lassen. Doch diesmal ist er ein letztes Mal zu weit gegangen. Kurz nach dem Ball verwandelt ihn die Hexe in ein haariges Biest und spricht einen Fluch aus, um ihn für sein schlechtes Verhalten zu bestrafen. Er hat eine einzige Chance den Fluch zu brechen: er muss ein Mädchen dazu bringen ihn so zu lieben und auch Kyle muss wahre Liebe für sie empfinden, um den Fluch mit einem besiegelnden Kuss aufzuheben…

Ich war leider von der Umsetzung dieser Adaption etwas enttäuscht. Für mich war die Geschichte einfach viel zu nahe an dem Original dran und hielt auch keine kleinen interessanten, kreativen Umsetzungen oder Überraschungen bereit, auch wenn das Märchen in das New York der heutigen Zeit versetzt worden ist.
Was noch erschwerend dazu kam was, dass ich Kyle als Hauptcharakter einfach schrecklich fand. Mir ist klar, dass es in diesem Buch gerade um seine Charakterentwicklung von einem arroganten, unausstehlichen, hübschen jungen Mann geht, der anfängt sein Verhalten zu reflektieren und sich dann zu einem bedauernswerten sympathischen Menschen verändert, welcher die wahre Liebe finden soll. Aber selbst nach seiner Transformation finde ich ihn noch immer schrecklich unsympathisch. Dabei muss ich anmerken, dass dies nicht am Charakter des Biestes an sich liegt, sondern nur an dieser Version, da ich mit anderen Verfilmungen oder Erzählungen des Märchens dieses Problem nicht habe.
Insgesamt waren alle Charaktere ziemlich flach und zweidimensional skizziert. Die einzige Person, die mich interessiert hat und die ich auch wirklich mochte, war die Hexe Kendra. Daher freue ich mich auch besonders auf die dritte Übersetzung: „Magical“, in dem sie die Hauptrolle bekommen hat.

drei

Buchvorstellung: Zeit der wilden Orchideen

Zeit der wilden OrchideenZeit der wilden Orchideen
von Nicole C. Vosseler
500 Seiten
Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-48006-7

 

Im Singapur des Jahres 1840 lebt Georgina als kleine Tochter eines englischen Geschäftsmanns. Durch ihren Vater eher gemieden, wächst sie nach dem Tod ihrer Mutter eher zurückgezogen und einsam auf. Eines Tages findet sie in einem abgeschiedenen Teil des Gartens einen verletzten älteren Jungen, welcher von einen alten Seefahrer Volk abstammt und sich bei Seekämpfen schwer verletzt ist und geflüchtet ist. Sie verspricht ihm, seinem Vater und den Hausangestellten nichts von ihm zu erzählen und pflegt ihn heimlich gesund. Zwischen den beiden entwickeln sich ein zartes Band der Freundschaft und eine gewisse Zuneigung, die ein Leben lang bestehen bleiben soll. Ihre Wege trennen sich, als er plötzlich verschwindet und auch Georgina wird kurze Zeit später von ihrem Vater zu ihrer Tante nach England geschickt wird. Doch als sie alt genug ist, zieht es sie zurück nach Singapur, denn ihrem Gefühl nach gehört sie dort wirklich hin, auch wenn sie nicht von jeden im Haus herzlich aufgenommen wird, doch soll sie erst sehr spät herausfinden, was es für Geheimnisse in ihrer Familie gab und was sie genau damit zu tun hat.

Eine große Stärke des Buches ist sicherlich, dass das Land so wunderbar farbenfroh und eindrücklich beschrieben wird und den Leser somit richtig mit in seine Welt nehmen kann. Ich hatte das Gefühl durch dieses Buch Singapur aus der Ferne kennenzulernen, ohne jemals da gewesen zu sein, so bildliche Eindrücke habe ich von den Beschreibungen bekommen. Man erfährt von den einheimischen Menschen vor Ort, von den chinesischen Flüchtlingen, den indischen Einflüssen und den europäischen Geschäftsmännern, die sich in Singapur angesiedelt haben und ebenso zum Gesamtbild von Singapur beigetragen haben, was kulturell sehr interessante Elemente ausmachen. Die Charaktere waren durchweg glaubwürdig und recht unterschiedlich und abwechslungsreich skizziert. Vor allem mochte ich die Hauptcharakterin Georgina. Mit ihrer etwas menschenscheuen Art und ihrer Gabe sich in ihre eigene Welt zu träumen zu können, um von der Realität zu fliehen, ist sie mir schnell mit ihrem Wesen und ihrer Geschichte ans Herz gewachsen. Das Buch hält einige Wendungen und Überraschungen bereit, die man zwar schon früh erahnen kann, wobei man aber nicht so richtig weiß in welche Richtung es gehen wird. Wenn man das Buch liest, merkt man, dass die Autorin gut recherchiert hat und diese Informationen und ihrer Phantasie in einer sehr mitreißende Familien- und Lebensgeschichte verpacken konnte, sodass man geradezu durch die Seiten fliegt. Eins sehr empfehlenswertes historisches Buch, mit dem man sich sehr leicht in die Ferne träumen kann. Besonders spannend für mich, da es im asiatischen Raum angesiedelt ist. Ich kann es nur weiterempfehlen.

fünf

Buchvorstellung: Ewiglich die Liebe

ewiglich3Ewiglich die Liebe
Brodi Ashton
348 Seiten
Oettinger Verlag
ISBN: 978-3-7891-3042-7

 

Nachdem Nikki Jack aus dem Jenseits befreien konnte, scheint erstmal alles gut ausgegangen zu sein für die beiden. Sie sind wieder zusammen und können in der Oberwelt endlich wieder in ihr altes Leben zurückkehren. Allerdings haben sie ihre Rechnung ohne Cole gemacht. Nikki musste sich dreimal in der Unterwelt von ihm nähren. Da er sie dazu gebracht hat dies freiwillig zu tun, beginnt ihre Verwandlung in eine Ewigliche. Dabei ist sie bis zu ihrer ersten großen Nährung vollkommen von Cole abhängig, da Nikki nur von ihm Lebensenergie bekommen kann und er auch noch ihr Oberweltherz gestohlen hat.
Nikki stäubt sich dagegen sich von Menschen nähren müssen und so beschließt sie zusammen mit Jack das Ewigseits zu zerstören. Auch will sie unbedingt verhindern die Königin des Ewigseits zu werden, zu der Cole sie machen möchte. Auf der Suche nach Anhaltspunkten zur Durchführung ihres Vorhabens verfolgt sie ein geheimnisvoller schwarzer Mann und auch die Band ist auf einmal spurlos verschwunden.

Der dritte Teil der Ewiglich-Trilogie war für mich ein wirklich gelungener Abschlussband. Er knüpft genau an den zweiten Teil an und auch die Spannung wird sofort wieder aufgenommen. Der Wechsel zwischen der Oberwelt und dem Ewigseits ist der Autorin gut gelungen und auch hier gibt es keine langatmigen Passagen. Gerade im Ende beweist die Autorin einen guten Fühler. Ich könnte es mir nicht passender vorstellen und bin trotz der etwas traurigen Endstimmung sehr zufrieden gewesen.

Insgesamt ist es ein sehr gelungener Abschluss einer überdurchschnittlichen Reihe, der eine runde Sache aus der Geschichte macht, auch wenn der erste Band meiner Meinung nach recht geschwächelt hat. Eine gute Mischung aus einer Gegenwartsgeschichte mit mythischen Elementen, Spannung, Verrat und Liebe.

vierkommafünf