Buchvorstellung: Null-Null-Siebzig: Mord in Hangzhou

hangzhouNull-Null-Siebzig: Mord in Hangzhou

von Marlies Ferber
310 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH
ISBN: 978-3-423-21522-0

 

Im dritten Teil rund um die Geschichten von „Null-Null-Siebzig“ geht es auf geheime Mission nach China. James übernimmt noch einmal einen Auftrag von seinem ehemaligen Arbeitsgeber, dem Secret Intelligence Service. Offiziell besucht er seinen alten chinesischen Freund Ma Jian, um bei der Hochzeit seines Sohnes Xiao Long dabei zu sein. Inoffiziell soll er Hand in Hand mit dem chinesischen Geheimdienst einen Lebensmittelskandal aufklären, bei dem das Quellwasser in Longjing, als auch die Jahresernte des berühmten Drachenbrunnentees vergiftet wurde. Dabei wird er undercover in das ansässige agrarwissenschaftlichen Forschungsinstitut der Universität Hangzhou als Yamswurzelspezialist eingeschleust, um die dort arbeitenden verdächtigten ausländischen Wissenschaftler genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann wird der Hauptverdächtige auf einmal tot aufgefunden und als dann noch die Familie seines alten Freundes mit den Fall hineingezogen wird und die ahnungslose Sheila überraschend vor ihm steht, gilt es für James mit allen Beteiligten möglichst gut zu jonglieren, um den Fall zu lösen.

Mir hat der dritte Band wieder sehr gut gefallen. Ich fand den Ortswechsel sehr erfrischend und ich habe die vielen Passagen sehr genossen, in denen die chinesischen Gepflogenheiten, Denkweisen und Mentalität veranschaulicht werden. So wird der Leser ganz nebenbei in das Land des Tees, der ganz speziellen Essstäbchen und der traditionellen Yue-Oper eingeführt, während der aktuelle Fall, als auch ein weit reichendes Familiengeheimnis aufgeklärt werden.
Besonders schön war es auch die Weiterentwicklung der Beziehung zwischen James und Sheila zu beobachten, während in den ersten beiden Bänden höchstens kleine Andeutungen gemacht worden sind, erfährt man in diesem Band wie nahe sich die beiden mittlerweile stehen und wie eng ihre Beziehung geworden ist.
Ich sehe dem vierten Band schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen, denn er wird leider der letzte sein.

vier

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