Buchvorstellung: Eve & Adam

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Eve & Adam

von Micheal Grant & Katherine Applegate

341 Seiten

Ravensburger Buchverlag

ISBN: 978-3-473-40104-8

Die 17-jährige Evening hat einen schlimmen Unfall und wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Schnellstens lässt sie ihre Mutter in ihre eigene Firma und Forschungseinrichtung  Spiker Biopharm verlegen, wo sie die besten Ärzte bekommt und sich in Ruhe erholen soll. Ihre Genesung schreitet schnell heran, fast schon zu schnell und während sie sich nebenbei um ihre beste Freundin kümmert, die Probleme mit ihrem Freund hat und ziemlich alleine dasteht, bekommt sie von ihrer Mutter die Aufgabe ein neues Programm zu testen mit dem jedermann die Möglichkeit hat einen Menschen ganz nach seinen Vorstellungen zu erschaffen und für diesen die entsprechende DNA festzulegen. Aber es gibt auch einige Geheimnisse in der Firma ihrer Mutter, die auch sie selbst und den Tod ihres Vaters betreffen und jemand ist daran interessiert dies alles aufzudecken.

Die Idee hinter diesem Jugend/Science Fiction Roman klingt interessant und da das Thema Ethik in der Gentechnik immer noch sehr aktuell ist, habe ich zu diesem Buch gegriffen.

Gleich am Anfang hab ich mich an der Sprachwahl sehr gestört. Auch wenn es ein Jugendbuch ist finde ich, dass sich Evenings Mutter, als Chefin einer großen Firma, etwas gewählter ausdrücken und nicht ständig mit Wörtern wie „Schlampe“ vor ihrer Tochter um sich herum werfen sollte.  Das war einfach unpassend. Fragen wie: Darf man Gott spielen? oder Wie weit darf man in der Gentechnik gehen? werden zwar angerissen, aber nicht weiter ausgeführt, was den Roman insgesamt etwas oberflächlich erscheinen lässt. Der Schwerpunkt liegt dann doch eher auf Evening, ihrer besten Freundin Aislin dessen kriminellen Freund Maddox mit ihren Problemen und Beziehungen zueinander.

Die Charaktere waren sonst recht fassbar, dabei fand ich die Hauptcharaktere Evening und Solo sympathisch beschrieben. Die Liebesgeschichte dahinter war früh voraussehbar. Insgesamt gab es auch ein paar Wendungen in dem Buch, die mich zum Weiterlesen angehalten haben.

Ich wurde dabei nicht komplett enttäuscht und das Buch war durch seine einfache Sprache flüssig zu lesen aber insgesamt fehlt es dem Roman doch etwas an Tiefgang.

Für mich war es ein durchschnittlicher Jugendroman, den man gut lesen kann und der auch Spaß macht, aber eben auch kein Highlight war.

drei

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