Buchvorstellung: Pandemonium

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Pandemonium

Von Lauren Oliver

350 Seiten (gebunden)

Carlsen Verlag GmbH

ISBN: 978-3551582843

 

„Pandemonium“  ist die Fortsetzung von „Delirium“ und somit der zweite Band der Amor-Trilogie.

Dieser Teil ist in abwechselnde Kapitel der Gegenwart und der Vergangenheit aufgeteilt. Während die “jetzt“- Kapitel einige Monate nach dem Ende des letzten Teils einsetzen und somit den Leser in eine völlig neue Situation werfen, wird in den „damals“-Kapiteln episodenhaft erzählt und zusammengefügt, was in der Zwischenzeit passiert ist.

Es werden einige neue Nebencharaktere eingeführt, nicht jeder ist mir dabei unbedingt sympathisch gewesen. Von einigen muss man sich in diesem Band schon wieder verabschieden, andere bleiben und werden zu wichtigen Figuren der Geschichte.

Leider fand ich, dass es bei diesem Band sehr lange gedauert hat, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Ungefähr die erste Hälfte war für meinen Geschmack etwas langatmig und ich würde mir wünschen, dass alles etwas weniger ausführlich und mehr geraffter beschrieben wäre. Dadurch kam für mich im ersten Teil die Spannung zu kurz. Obwohl mich die Handlung schon interessierte, es ging mir nur einfach nicht schnell genug voran. Die zweite Hälfte gewann dann aber zum Glück wieder an Tempo.

Ich fand den Zeitsprung vom ersten zum zweiten Teil und somit den Einschnitt der Geschichte sehr gut gelungen. Ich war sehr gespannt wie es Lena ergangen ist, nachdem sie über den Zaun geflüchtet ist und es interessierte mich sehr wie sich die beiden Teile der Geschichte dann wieder miteinander verbinden. Da der Handlungsort zwischen der Wildnis und der Stadt mit jedem Kapiteln wechselte war es recht abwechslungsreich zu lesen, was auch die Langatmigkeit ein bisschen wett gemacht hat.

Man konnte gut die Entwicklung von Lenas Persönlichkeit mit verfolgen, allerdings wurde sie mir in diesem Band unsympathischer, obwohl ich sie im ersten Band noch gerne mochte. Außerdem konnte ich ihre Gefühlsänderungen nicht wirklich nachvollziehen, da sie mir nicht authentisch genug rüberkamen.

Obwohl das Buch auch interessante Wendungen hatte, waren sie nicht so wirklich überraschend und, wenn auch nicht im Detail, in gewisser Weise voraussehbar.

Insgesamt finde ich, dass dieser Teil etwas schwächer ausfällt als der erste. „Pandemonium“ war trotzdem gut zu lesen und hatte den gewohnt fließenden Schreibstil der Autorin. Trotz der kleinen Mängel, ein solider zweiter Band. Ich hoffe aber, dass der dritte Teil mich wieder etwas mehr mitreißt.

vier

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